Saffrona · Die Safranküche

Safran-Madeleines – kleine Küchlein mit frischem Safran

Diese Safran-Madeleines werden aus einem Butter-Ei-Teig mit Vanille gebacken. Der Safran wird frisch gemahlen, separat vorbereitet und vor der Teigruhe eingearbeitet. Die tatsächliche Stückzahl hängt vom Volumen der Madeleine-Mulden ab.

Das Rezept auf einen Blick

Menge
ca. 12 große oder 18 kleinere Madeleines, je nach Form
Vorbereitung
ca. 20 Minuten
Backen
10–12 Minuten je Formladung, bei zwei Durchgängen ca. 24 Minuten
Zusätzlich
30 Minuten Teigruhe und ca. 10 Minuten Abkühlen
Gesamt
ca. 1 Stunde 25 Minuten bei zwei Backdurchgängen
Schwierigkeit
einfach
Utensilien
Topf, Schneebesen, Schüssel, Messbecher, Küchenwaage, Mörser und kleine Tasse, Madeleine-Form, Handrührgerät, Backofen und Kuchengitter
Allergene
Weizen, Eier und Milch.

Die Zeiten sind Richtwerte. Kühl- beziehungsweise Gefrierzeiten gehören zur Gesamtplanung und können je nach Form und Gerät länger ausfallen.

Zutaten

  • 120 g Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter, geschmolzen und etwas abgekühlt
  • 1 TL Backpulver
  • 0,1 g Safranfäden
  • 2 EL (ca. 30 ml) Wasser, etwa 75 °C warm
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Butter zum Fetten der Form
  • Optional: Puderzucker zum Bestäuben

Das Ansatzwasser ersetzt hier die 2 EL Milch des früheren Rezepts. Für kleinere Formen gegebenenfalls in zwei Durchgängen backen; zusätzliche Ofenrunden verlängern die Gesamtzeit.

Serviervorschlag: Safran-Madeleines
Serviervorschlag. Form, Garnitur und Portionsgröße können von der gewählten Zubereitung abweichen.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Safran frisch vorbereiten. Die 0,1 g Safranfäden unmittelbar vor dem Ansetzen fein mahlen. Mit 2 EL (ca. 30 ml) etwa 75 °C warmem Wasser 1 Minute verrühren und 3–5 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
  2. Teig mischen. Eier, Zucker und Vanille hell und cremig aufschlagen. Die etwas abgekühlte geschmolzene Butter langsam einrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen und nur kurz unterheben. Safranansatz zum Schluss einarbeiten.
  3. Teig ruhen lassen. Teig abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Madeleine-Form fetten.
  4. Form füllen. Mulden etwa zu drei Vierteln mit Teig füllen. Die Stückzahl richtet sich nach der Größe der Mulden. Übrigen Teig bis zum nächsten Durchgang gekühlt halten.
  5. Backen. Auf mittlerer Schiene etwa 10–12 Minuten backen, bis die Madeleines aufgegangen und die Ränder goldgelb sind. Garprobe durchführen; die Zeit je nach Form und Ofen anpassen.
  6. Abkühlen. Kurz in der Form setzen lassen, dann vorsichtig lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Vor einem weiteren Backdurchgang die Form wieder passend vorbereiten. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Safran frisch vorbereiten und zum Schluss zugeben

Bei diesem Gebäck kommt der vorbereitete Safran zum Schluss in den Teig, bevor Teigruhe und Backen beginnen. Ganze Safranfäden werden nicht als ungemahlene Aromazutat in den Teig gegeben.

Die warme und die kalte Methode sowie die Lagerung als Fäden finden Sie im Saffrona-Safran-Ratgeber dieses Rezepts.

Varianten und häufige Fehler

Eine große Form und eine kleinere Form ergeben unterschiedliche Stückzahlen und Backzeiten. Deshalb nicht allein nach Stückzahl portionieren, sondern die Mulden gleichmäßig füllen.

Sehr heiße Butter kann die Eimasse verändern; etwas abkühlen lassen. Nach Zugabe des Mehls nur so lange mischen, bis sich der Teig verbunden hat.

Häufige Fragen

Wie viele Madeleines entstehen?

Ungefähr zwölf große oder achtzehn kleinere, abhängig vom tatsächlichen Muldenvolumen. Für kleinere Formen können zusätzliche Backdurchgänge nötig sein.

Sind die 30 Minuten Teigruhe in der Gesamtzeit enthalten?

Ja. Auch die Abkühlzeit und zwei mögliche Backdurchgänge wurden bei der angegebenen Gesamtplanung berücksichtigt.

Wann wird der Safran gemahlen?

Unmittelbar vor dem separaten Ansetzen. Der Ansatz wird danach in den Teig eingearbeitet.