Saffrona · Die Safranküche

Kesar Kulfi mit Safran und Pistazien – Eis ohne Eismaschine

Dieses Kesar Kulfi wird aus eingekochter Milch, ungesüßter Kondensmilch und Nüssen hergestellt. Die Basis wird zunächst vollständig gekühlt. Erst vor dem Einfüllen in die Formen wird der frisch gemahlene Safran nach der kalten Saffrona-Methode ergänzt.

Das Rezept auf einen Blick

Menge
4 Portionen
Vorbereitung
ca. 15 Minuten
Garen
ca. 30–45 Minuten zum Einkochen
Zusätzlich
ca. 30 Minuten Abkühlen, mindestens 2 Stunden Kühlen und 6 Stunden Gefrieren
Gesamt
ca. 9 Stunden 30 Minuten einschließlich Kühl- und Gefrierzeit
Schwierigkeit
einfach
Utensilien
Topf, Schneebesen, Schüssel, Messbecher, Küchenwaage, Mörser und kleine Tasse, Kühlschrank, Gefriergerät, Küchenwaage und vier gefriergeeignete Kulfi-Formen
Allergene
Milch, Pistazien und Mandeln.

Die Zeiten sind Richtwerte. Kühl- beziehungsweise Gefrierzeiten gehören zur Gesamtplanung und können je nach Form und Gerät länger ausfallen.

Zutaten

  • 500 ml Vollmilch
  • 100 ml ungesüßte Kondensmilch
  • 3 EL Zucker
  • 0,1 g Safranfäden
  • 20 g kleine Eisstücke aus Trinkwasser für den Safranansatz
  • 1 TL gemahlener Kardamom, nach Geschmack weniger
  • 2 EL gehackte Pistazien
  • 1 EL gehackte Mandeln
  • Optional: 1 TL Rosenwasser in Lebensmittelqualität

Die 20 g Eis gehören zur Safranvorbereitung und werden in die Flüssigkeit der kalten Basis eingerechnet. Die Milch wird vorher auf etwa 250 ml reduziert; je nach Verdunstung kann die spätere Füllmenge variieren.

Serviervorschlag: Kesar Kulfi
Serviervorschlag. Form, Garnitur und Portionsgröße können von der gewählten Zubereitung abweichen.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Milch reduzieren. 500 ml Milch in einem ausreichend breiten Topf unter häufigem Rühren sanft auf ungefähr die Hälfte, etwa 250 ml, einkochen. Je nach Topf und Hitze etwa 30–45 Minuten einplanen; am Topfboden sorgfältig rühren.
  2. Basis fertigstellen. Kondensmilch, Zucker und Kardamom einrühren und kurz gleichmäßig erhitzen. Pistazien und Mandeln ergänzen, dann vom Herd nehmen.
  3. Basis vollständig kühlen. In ein geeignetes flaches Gefäß umfüllen, zügig abkühlen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Stunden vollständig kalt werden lassen.
  4. Safran mit Eis vorbereiten. Erst kurz vor dem Abfüllen Safran fein mahlen. Mit 20 g kleinen Eisstücken in einem Glas 1 Minute bei Raumtemperatur rühren und 3–5 Minuten ruhen lassen. Restliche Eisstücke aus dieser abgewogenen Menge gegebenenfalls weiter schmelzen lassen.
  5. Kalt zusammenführen. Den gesamten kalten Safranansatz einschließlich seines Schmelzwassers gleichmäßig in die vollständig kalte Basis rühren. Nach Wunsch Rosenwasser ergänzen. In vier gefriergeeignete Formen füllen.
  6. Gefrieren und servieren. Mindestens 6 Stunden vollständig durchfrieren lassen; größere Formen oder andere Geräteleistung können mehr Zeit erfordern. Zum Lösen kurz antauen lassen und direkt servieren.

Safran frisch vorbereiten und zum Schluss zugeben

Für dieses Eis wird der Safran nicht in die heiße Milch gekocht. Er wird erst vor dem Einfrieren frisch gemahlen und zwischen Eisstücken vorbereitet. Die 20 g Schmelzwasser sind ausdrücklich Bestandteil dieser Variante.

Die warme und die kalte Methode sowie die Lagerung als Fäden finden Sie im Saffrona-Safran-Ratgeber dieses Rezepts.

Varianten und häufige Fehler

Ungesüßte Kondensmilch ist hier angegeben. Gezuckerte Kondensmilch verändert Zucker- und Flüssigkeitsverhältnis und kann nicht ohne Anpassung übernommen werden.

Die Gefrierzeit ist eine Mindestplanung. Kleine Formen frieren anders durch als ein großer Behälter; erst vollständig gefroren servieren. Dieses Rezept benötigt keine Eismaschine.

Häufige Fragen

Wann kommt der Safran zum Kulfi?

Erst zur vollständig gekühlten Basis vor dem Einfrieren. Den kalten Ansatz unmittelbar vorher frisch herstellen.

Sind die 20 g Eis zusätzlich gemeint?

Sie gehören zur beschriebenen Flüssigkeitsbasis. Das gesamte Schmelzwasser wird zusammen mit dem Safran eingearbeitet.

Kann ich gezuckerte Kondensmilch verwenden?

Diese Mengen sind auf ungesüßte Kondensmilch ausgelegt. Ein Austausch verändert die Rezeptur und erfordert eine neue Zucker- und Mengenabstimmung.